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Die Pilze bilden auf unserer Erde ein eigenes Reich in einer Hierarchiestufe mit Pflanzen, Tieren und weiteren Organismen- Gruppen. Dennoch wird in der Öffentlichkeit in der Regel von Pflanzen und Tieren (Flora-Fauna) gesprochen (vgl. z. B. www.bmbf.de).
Hierbei werden das wirkliche Potenzial und die Bedeutung der Pilze für unsere Umwelt mit ihren Stoffkreisläufen nicht angemessen berücksichtigt. Ebenso verzichten wir vielfach auf die Ausschöpfung eines nahezu unbegrenz-ten Potenzials an Inhaltsstoffen, die bis dato zu unverzichtbaren und ökonomisch erfolgreichen Produkten wie beispielsweise Penicillin Strobilurin http://de.wikipedia.org geführt haben.
Im Hinblick auf die Biodiversität von Lebensräumen stellen Pilze zusammen mit den Insekten meist die artenreichste Organismengruppe. Nach David L. Hawksworth liegt die Artenzahl der Pilze je nach Gebiet mit dem Faktor 4-6 über den Pflanzen. Allein in Bayern sind somit bei über 3000 dokumentierten Pflanzenarten weit über 12000 Pilzarten zu erwarten. Der aktuelle Forschungsstand wird im Botanischen Informationsknote Bayern www.bayernflora.de dargestellt. (weiter)
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